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Hier kommt Selma!

Selma ist ein zufriedenes zehnjähriges Mädchen. Bei ihr wurde das Rett-Syndrom diagnostiziert. Sie lebt mit ihrer Mutter und ihrem Vater und zwei Geschwistern zusammen, die dreizehn und sieben Jahre alt sind.

Die Familie hat angebaut, damit Selma ein eigenes Badezimmer direkt neben ihrem Zimmer hat und im Wohnzimmer genug Platz für den Innowalk und ihre anderen Hilfsmittel sind, die täglich genutzt werden.

Das Gebäude wurde an Selmas Bedürfnisse angepasst, als sie noch klein war. Intelligente Lösungen sorgen dafür, dass es später leicht zu einer eigenen kleinen Wohnung umgebaut werden kann, wenn Selma älter ist. Alles wurde sorgfältig bedacht – von der Beleuchtung bis zu den Fenstern, die bis zum Boden gehen. So kann Selma auf dem Bauch liegen und in den Garten schauen.

Ziel

Selma ist gern im Innowalk und nutzt ihn an etwa 4 Tagen in der Woche. An zwei Tagen ist ihre Betreuerin Martine da, die ihr mit dem Training hilft. Ihre Mutter erklärt, dass sie es wichtig findet, Selma verschiedene Reize und Aktivitäten anzubieten. Einmal in der Woche geht sie zum Schwimmen. Außerdem macht sie eine Reittherapie.

Sie liebt das Pferd, und durch das Reiten kann sie im Sitzen jetzt gut das Gleichgewicht halten.

Wahl des Hilfsmittels

Kenngelernt hat Selma den Innowalk schon bei der Kinder-Reha, als sie erst zwei Jahre alt war. Sie trainierte darin, mit Unterstützung zu stehen. Später wurde das Stehen durch Bewegungsreize ergänzt, um die Möglichkeit einer Gehfähigkeit zu testen. Seit 8 Jahren genießt Selma die Aktivität sichtlich, die ihr der Innowalk ermöglicht.

Ihre Mutter sagt, dass sie ein gutes Gewissen hat, wenn sie weiß, dass Selma sich im Innowalk bewegen kann. Außerdem sei es praktisch, dass das Training auch einfach mal zwischendurch unter der Woche möglich ist, wenn in einer fünfköpfigen Familie der Alltag funktionieren muss und am Nachmittag neben anderen Aktivitäten auch noch der Haushalt ansteht.

Ergebnis und Wirkung

Die Eltern von Selma wollen mit den Aktivitäten und dem Training erreichen, dass Selma so selbständig wie möglich ist. Außerdem sollen die Funktionen die sie besitzt erhalten bleiben. Sie kann mit Unterstützung gut stehen und allein sitzen. Mit der Hilfe eines Erwachsenen kann sie kurze Strecken zurücklegen.

All dies sind wichtige Funktionen, die sie im Alltag aktiv einsetzt, zum Beispiel beim Anziehen, und um sich im Haus zu bewegen. Auch zur Unterstützung grundlegender Funktionen wie der Atmung und der Verdauung ist Bewegung von Vorteil. Außerdem steigert sie die Lebensqualität. Regelmäßige Aktivität hilft auch, Deformitäten und Kontrakturen vorzubeugen.

Wenn Selma ein bisschen müde ist und schlechte Laune hat, das ist manchmal einfach so, dann haken wir ihre Aktivzeit nicht einfach ab. Ganz im Gegenteil – wir glauben, dass es gut für sie ist, im Innowalk zu stehen und ihren Körper zu bewegen. Sie reagiert häufig positiv auf die Aktivität. Ich kenne das auch von mir selbst. Wenn ich Laufen war, dann fühle ich mich hinterher immer besser.

– SELMAS MAMA