14.04.2026Almas Weg mit Zerebralparese – Mobilität mit dem Innowalk
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Alma wurde in der 32. Schwangerschaftswoche geboren und lebt mit Zerebralparese. Mit Hilfe des Innowalk hat sie die Möglichkeit zu aktiver Bewegung ohne Schmerzen gewonnen – etwas, das ihren Körper entspannter und den Alltag etwas leichter gemacht hat.
Was ist der Innowalk?
Der Innowalk ist ein dynamischer Steh- und Bewegungstrainer, der individuell an die Bedürfnisse jedes Kindes angepasst wird. Er ermöglicht eine aufrechte Stehposition in Kombination mit motorisierter Bewegung unter Belastung – für die Beine und bei Bedarf auch für die Arme. Das Gerät wird von Kindern mit eingeschränkter Mobilität, wie beispielsweise bei Zerebralparese, eingesetzt, um sichere und sanfte Bewegung im Stand zu ermöglichen.
Darum geht es in diesem Artikel:
- Geburt in der 32. Woche – ein herausfordernder Start mit Zerebralparese
- Von Herausforderungen zu Zukunftsträumen
- Erste Begegnung mit dem Innowalk – eine völlig neue Art aktiv zu sein
- Wie der Innowalk die Mobilität verbessert und Muskelspannungen reduziert
- Bewegung, die Freude und Entlastung bringt – statt Schmerz und Sorge
- Mehr Kontrolle und ein Gefühl von Selbstständigkeit
- Almas Rat und Ermutigung für andere Kinder
Geburt in der 32. Woche – ein herausfordernder Start mit Zerebralparese
Alma ist ein 13-jähriges Mädchen aus Hudiksvall in Schweden, das überall wo sie hingeht, Wärme verbreitet. Sie ist die Älteste von vier Geschwistern und nimmt diese Rolle ernst – mit Fürsorge, Humor und einer beruhigenden Ausstrahlung. Zu Hause ist der Alltag voller Leben: Kanarienvögel, Wellensittiche und Hühner haben alle einen besonderen Platz in Almas Herz.
Ihre Reise begann weit entfernt von Schweden. Alma wurde in Syrien geboren, mitten unter kriegsähnlichen Bedingungen, in der 32. Schwangerschaftswoche. Der turbulente Start ins Leben – geprägt von Stress, Unsicherheit und eingeschränktem Zugang zu medizinischer Versorgung – hat Spuren hinterlassen. Sie hat Zerebralparese, die ihre Mobilität beeinträchtigt; dennoch mindert dies weder ihre Lebensfreude noch ihre Entschlossenheit.
Lesen Sie hier mehr über Zerebralparese.

Und das ist typisch für Alma: Sie wird niemals durch ihre Diagnose definiert, sondern durch ihre Persönlichkeit. Ihre Familie beschreibt sie als „unglaublich freundlich, sozial und ein wunderbares Mädchen“. Ihre Freunde nennen sie lustig und fürsorglich – etwas, worauf sie stolz ist:
„Ich bin stolz darauf, dass alle meinen, ich bin freundlich.“
Von Herausforderungen zu Zukunftsträumen
Trotz der Herausforderungen im Alltag – von schwer zugänglichen Umgebungen bis hin zu langen Strecken im Rollstuhl – findet Alma immer Wege, voranzukommen. Sie besucht gerne ihre Großeltern in Syrien und Jordanien, auch wenn die Reise anstrengend sein kann. Sie meistert das mit großer Geduld und noch größerem Mut.
Alma hat auch große Träume. Sie möchte sowohl Krankenschwester als auch Autorin werden – idealerweise in zwei Sprachen schreiben. Schon jetzt schreibt sie in der Schule Kinderbücher, voller Fantasie, Wärme und Hoffnung. Eine ihrer Geschichten wurde bei einem Wettbewerb eingereicht und erhielt positives Feedback von einer veröffentlichten Autorin. Das hat sie zusätzlich motiviert:
„Wenn ich groß bin, möchte ich echte Bücher schreiben, die Menschen auf der ganzen Welt lesen können.“
Ob sie schreibt, Zeit mit ihrer Familie verbringt oder die Welt entdeckt – eines wird immer deutlich: Almas Fähigkeit, das Positive zu sehen, durchzuhalten und dem Leben mit einem Lächeln zu begegnen.
Lesen Sie die Geschichte über Ludvig, der den Innowalk seit zehn Jahren nutzt.
Erste Begegnung mit dem Innowalk – eine völlig neue Art aktiv zu sein
Alma sah den Innowalk zum ersten Mal, als ein Mitschüler darin trainierte. Sofort weckte das ihre Neugier und ihren Wunsch, ihn auszuprobieren. Als sie schließlich die Gelegenheit dazu bekam, wurde dieses zu einem klaren Wendepunkt.
„Es hat Spaß gemacht, nicht nur still zu stehen. Dass meine Kniegelenke nicht fixiert waren, machte es so viel bequemer.“

Zuvor hatte Alma Stehgeräte, die unbequem und oft schmerzhaft waren, besonders wenn ihre Knie fixiert werden mussten. Mit dem Innowalk änderte sich das schnell.
Sie konnte endlich stehen und sich bewegen – ganz ohne Schmerzen. Die Bewegung macht ihren Körper entspannter, erleichtert den Alltag und gibt ihr mehr Energie für die Dinge, die sie liebt.
Wie der Innowalk die Mobilität verbessert und Muskelspannungen reduziert
Das Erste, was Alma bemerkte, war, wie schnell ihr Körper entspannter wurde, wenn sie im Innowalk stand und sich bewegte. Die aktive Bewegung fördert die Durchblutung und reduziert Muskelspannungen.
„Man spürt, wie das Blut in die Füße fließt. Das fühlt sich einfach gut an.“
Mit der Zeit ist ihr Körper insgesamt entspannter geworden, insbesondere in den Knien und Hüften. Das hat alltägliche Aktivitäten wie den Toilettengang erleichtert.
Die Vorteile sind nicht nur körperlich – Alma bemerkt auch einen klaren mentalen Unterschied:
„Danach fühle ich mich immer glücklich und viel wacher. Wie andere Teenager schlafe ich gern, aber im Innowalk fühle ich mich immer voller Energie.“
Bewegung, die Freude und Entlastung bringt – statt Schmerz und Sorge
Während sie den Innowalk nutzt, spricht Alma oft mit ihrer Familie oder beschäftigt sich mit Dingen, die ihr Spaß machen. Das hilft ihr, sich zu entspannen und mehr aus der Bewegungseinheit herauszuholen.
Für sie ist die Zeit im Innowalk zu etwas Positivem geworden – nicht nur etwas, das sie einfach nur ertragen muss.
Auch ihre Familie sieht einen deutlichen Unterschied. Ohne regelmäßige Bewegung würden Almas Muskeln schnell verspannen. Mit dem Innowalk bleibt sie entspannter – auf eine Weise, die sich natürlich und deutlich angenehmer anfühlt als frühere Behandlungen.
Dass die Bewegung im Innowalk den ganzen Körper aktiviert – einschließlich der Arme – bedeutet, dass die positiven Effekte jeden Tag in den Alltag hineinwirken.
Mehr Kontrolle und ein Gefühl von Selbstständigkeit
Anfangs gefiel Alma der Innowalk so gut, dass sie lange Zeit darin stand – manchmal zu lange. Mit der Zeit hat sie gelernt, auf ihren Körper zu hören und Dauer als auch Geschwindigkeit des Bewegungstrainings, anzupassen.
„Jetzt weiß ich, wie lange ich stehen sollte und wie schnell es sein soll.“
Das gibt ihr ein Gefühl von Kontrolle und Selbstständigkeit und ermöglicht ihr, aktiv an ihrer eigenen Therapie mitzuwirken.
Almas Rat und Ermutigung für andere Kinder
Nachdem Alma die Herausforderungen als auch die Freude an neuen Erfahrungen mit dem Innowalk selbst erlebt hat, möchte sie ein paar Worte mit anderen Kindern teilen, die kurz davor stehen, das gleiche Hilfsmittel auszuprobieren. Für sie ist der Innowalk mehr als nur ein Therapiegerät geworden – er ist eine Möglichkeit, sich stärker, entspannter und freier im eigenen Körper zu fühlen. Und sie hofft, dass auch andere diese Erfahrung machen können.
Auf die Frage, was sie einem Kind sagen würde, das vielleicht etwas nervös oder unsicher ist, antwortet sie mit ihrer warmen und direkten Art:
„Es ist wirklich gut und macht Spaß – mehr Spaß als andere Geräte. Probiere es aus, wenn du die Chance hast, dann kannst du selbst fühlen wie es ist.“
Ein Rat, der sowohl Almas Mut als auch ihren Wunsch widerspiegelt, andere zu inspirieren. Sie weiß wie es ist, etwas Neues auszuprobieren – aber auch wie viel es geben kann, wenn man sich traut. Für Alma ist der Innowalk ein Weg zu mehr Bewegung, weniger Schmerzen und einem besseren Alltag geworden – und sie hofft, dass noch mehr Kinder die Möglichkeit bekommen, das Gleiche zu erleben.
Ihre Worte fassen ihre gesamte Reise zusammen: Neugierig, ehrlich und immer offen für neue Möglichkeiten.
Möchten Sie den Innowalk ausprobieren? Kontaktieren Sie uns noch heute.
Tora ist Physiotherapeutin und arbeitet sowohl als Produktspezialistin als auch als beratende Physiotherapeutin. Sie hat zuvor mit Menschen mit Behinderungen gearbeitet – sowohl mit Kindern als auch mit Erwachsenen – und ein tiefes Verständnis dafür entwickelt, wie die richtige Unterstützung und die passenden Hilfsmittel Türen zu mehr Teilhabe und Lebensqualität öffnen können. Tora brennt für das Recht aller Menschen auf körperliche Aktivität und Bewegung – unabhängig vom Funktionsniveau. Sie engagiert sich zudem stark im Para-Sport und schätzt die Möglichkeit, Veranstaltungen zu organisieren und Wissen zu vermitteln, um mehr Menschen zur Freude an Bewegung zu inspirieren.
